Tag 11: Liendo nach Noja

Tag 11: Liendo nach Noja

25.7.2020

Heute sind wir 23 km von Liendo über Laredo und Sontoña bis nach Noja gewandert. Als wir in Liendo losgelaufen sind hatten wir schönes Wetter und einen tollen Weg entlang der Küste.

Auch in Laredo am Strand gab es so viele Menschen die das schöne Wetter und ihren Urlaub genossen! Der Weg an der Küste von Laredo entlang war sehr schön!!! Man hat einen super Ausblick auf das Meer und mit etwas Wind war der Weg an der Steilküste entlang einer der Highlights für Andrea. Hier sind relativ wenig Menschen und der Ausblick ist fantastisch.

Nach ca. 7 km kamen wir in Laredo an, was genau wie Liendo zu dieser Zeit sehr voll war im Gegensatz zum September im letzten Jahr. Als nächster Stopp erreichten wir El Puntal von wo aus wir eine kleine Fähre nach Sontoña nahmen. Am Strand mitten im Sand endet hier plötzlich der Steg und dort wartet man auf die kleine Fähre. Über einen Holzbalken kann man auf die Fähre und bezahlt dort. Nach ein paar Minuten ist die Fahrt auch schon zuende und man steigt in Sontoña aus. Sontoña ist eine hübsche kleine Stadt die direkt am Felsmassiv Buciero liegt. So ist es wie auf einer kleinen Insel etwas getrennt vom Festland, was Sontoña somit zu einem perfekten militärischen Rückzugsgebiet in der Vergangenheit machte, da die Festung der Stadt als uneinnehmbar galt.

In Sontoña, das bei unserem letzten Besuch wie ausgestorben wirkte, waren nun alle Cafés und Bars geöffnet. Die Menschen trafen sich draußen und genossen die Sonne. Unser Weg führte uns auch am Gefängnis von Sontoña vorbei und in unserem Reiseführer steht dazu eine schöne Geschichte die sogar auch noch wahr sein soll:

Also 1997 soll ein junger Mann wegen Drogenhandels zu 10 Jahren Haft verurteilt worden sein, welche er in genau diesem Gefängnis absitzten sollte. Wegen guter Führung durfte er an einem Projekt teilnehmen beim er den Jakobsweg 22km bis zu Herberge von Güemes wandern sollte. Dann wurde er abends wieder abgeholt. Der Pilgerführer beruhigt einen an dieser Stelle da das Projekt schon seit langem eingestellt ist. Also keine Sorge! 😉 In der letzten Zeit seiner Haft durfte er als Hospitalero in eben dieser Herberge Dienst tun und empfing so eines Tages eine Pilgerin aus Holland. Noch heute soll er angeblich glücklich mit eben dieser Lebensgefährtin ganz in der Nähe wohnen. Was ein Happy End! 🙂

Nach einiger Zeit kamen wir Mal wieder an einem vollen Strand entlang und mussten dann einen Berg heraufkraxeln. Dieses Stück war ziemlich steil und es war sehr sonnig. Oben angekommen wurde man allerdings wieder mit einem tollen Ausblick belohnt.

Nach dem fogenden Strandstück waren wir endlich in Noja angekommen und haben es fast nicht wiedererkannt. Anscheinend ist Noja in der Sommerzeit unglaublich beliebt bei Touristen aller Art, denn der Strand war voll genauso wie die Innenstadt. An den Wellen und am Strand wurde fleißig Surfen gelernt, sich gesonnt und Kinder spielten im Sand. Wir waren sehr froh unsere Herberge Mal wieder Tage zuvor reserviert zu haben denn es war Recht voll. Das Restaurant direkt nebenan hatte geöffnet und am Abend zum Essen haben wir den letzten freien Tisch ergattert. Im September letzten Jahres hatten wir es nicht einfach etwas zu essen zu finden, da alles geschlossen hatte und jetzt war es genau umgekehrt und alles war voll!

Unser Start von Liendo aus…
…alles grün…
…Andreas Lieblingsausblick vom Bergmassiv aus…
… einfach schön…
…hier gibt es einen Weg zum Strand aber unserer führte uns weiter….
… zu noch mehr tollen Aussichten …
Strandpromenade in Laredo
Kirche in Laredo
Strand bei El Puntal…
Die kleine Fähre von El Puntal nach Sontoña
Rückblick auf El Puntal
Strand von Berría (kurz von Noja)
Strand von Noja

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