#41 Green Iguana Project und Belize Zoo

#41 Green Iguana Project und Belize Zoo

Green Iguana Project

Das wollten wir schon seit unserem ersten Aufenthalt hier in San Ignacio machen. Das San Ignacio Resort Hotel bietet stündlich eine kleine Führung an, und so erläuterte uns ein Guide auf einem Naturlehrpfad die Pflanzenwelt in Belize und ging dann mit uns zum Green Iguana Project.

Leguane werden immer seltener, da sie von den Menschen gejagen werden, um aus ihrer Haut Taschen und ähnliches herzustellen oder früher um sie zu essen. Wenn die Leguane ihre Eier legen kommen sie oft nicht wieder zurück und dann brüten die Mitarbeiter des Green Iguana Project sie aus. Je nach Temperatur beim brühten wird das Geschlecht bestimmt. Bekommen die Eier es etwas wärmer gibt es ein Männchen und bei niedrigeren Temperaturen schlüpft ein Weibchen. Auch werden verletzte und kranke Tiere hier aufgenommen und wenn es möglich ist nach ihrer Genesung wieder ausgewildert! Gerade hatten sie dort auch sehr kleine, erst 4 Monate alte Leguane die natürlich unglaublich süß waren. Wir erfuhren einiges über die Tiere, durften viele der größeren Tiere sogar füttern und gingen nach ca. 45 Minuten wieder zurück.

Uns hat das sehr gut gefallen und wir können es nur weiter empfehlen!

Belize Zoo

Am 22.02.2020 sind wir losgefahren in den Belize Zoo.
Der Belize Zoo wurde 1983 von Sharon Matola ins Leben gerufen. Die in Belize heimischen Tier helfen heute bei verschiedenen Projekten um den Belizianern die Tiere ihres eigenen Landes näherzubringen. Durch die Aufklärung und viele weitere Projekte wird versucht den Tieren zu helfen.

Nachdem man seinen Eintritt bezahlt hat, gibt es eine kleine Ausstellung und dann tritt man hinaus ins Freie und kann durch den richtig schön angelegten Tierpark laufen.
Wir haben wunderschöne Vögel gesehen wie Tukane, Papagein, Aras, Jabirus und sogar eine Harpyie.

Es gibt einige Tapire die ja heutzutage richtig selten geworden sind.
Im Belize Zoo wurde sogar ein kleines geboren und nun hilft es bei der Aufklärung der Bevölkerung!
Es gab Pumas, Leoparde, Ozelots, Margays und sogar ein Krokodil.

Andrea konnte mal wieder garnicht genug von den Affen bekommen und deshalb verbrachten wir so einige Zeit bei dem Klammeraffen sowie auch bei den Brüllafffen.

Coatimundi

Die Coatimundi gehören zu der Familie der Waschbären. Sie leben am Waldboden sowie in den Bäumen und sind tagaktiv. Sie leben in großen Gruppen von bis zu 30 Tieren und fressen alles was sie finden können von Früchten, wirbellosen Tieren sowie Insekten die sie mit der langen Nase und den langen Krallen aus Felsspalten und Löchern hervorholen. Coatimundi gibt es in Mittelamerika und vor allem in Belize wo sie in den Mangrovenwäldern an den Küsten oder in den Savannen des Tieflandes sowie im dichten Tropenwald leben.

Margays

Margays sind nachtaktive Katzen. Sie sind sehr scheu und leben am liebsten auf den Bäumen der tropischen Wälder von Mexiko bis Argentinien. Diese Katzten gelten als „gefährdet“ obwohl die genaue Population unbekannt ist. Sie sind gute Kletterer und da sie so scheu sind und tief im Wald leben sieht man sie nur sehr selten.

Harpyie

Die Harpyie ist eine der größten Adlerarten der Welt und hat eine sehr kräftige Hinterkralle. Fliegend kann dieser Vogel allerdings nur Beute transportieren die so schwer sind wie die Hälfte seines Körpergewichtes. Er lebt in tropischen Tieflandwäldern und kommt vom Nordmexiko bis nach Südbrasilien und Nordargentinien vor. Als ihre Beute gelten andere Vögel, Reptilien, Affen, Opossums und Faultiere. Alle 2-3 Jahre legen sie 1-2 Eier wobei nur eines schlüpft, da sobald ein junges geschlüpft ist das ander Ei ignoriert wird. Das Junge bleibt ungefähr für ein Jahr in und um das Nest der Eltern.

Agouti

Der Agouti ist ein nachtaktiver Nager welcher als vom Aussterben bedroht gilt! Er lebt auf dem Waldboden und ernährt sich dort von heruntergefallenen Früchten, Blättern und aus der Erde gegrabenen Knollen. Er ist häufig in der Nähe von Wasser zu finden wobei er in verschiedenen Lebensräumen wie Flußtälern, Sümpfen oder tropischen Wäldern beheimatet ist. Sie können bis zu 60 cm groß werden und in freier Wildbahn bis zu 12 Jahre alt werden.

Brüllaffen

Die Brüllaffen gehören zu den größten Affen in Belize und allgemein in Amerika. Brüllaffen sind Vergetarier und ernähren sich von Blättern, Früchten und Blumen. Sie leben in Gruppen von ca. 4-8 Tieren und verteidigen ihr Revier mit Hilfe ihrer lauten Stimme. Aufgrund der Jagd und Zerstörung ihres Lebensraumes sind die Brüllaffen gefährdet. In Belize gibt es glücklicherweise Naturschutzorganisationen die den Lebensraum der Primaten schützen und somit entstand in Belize eine gesunde Population.

Tapir

Tapire, in Belize auch als „Mountain Cow“ bezeichnet (Bergkuh), sind nachtaktive Tiere die im Wald leben. Sie ernähren sich von Knospen, Gräsern, Früchten, Wasserpflanzen, niedrig gewachsenen Sträuchern und Blättern.

Durch die Entwaldung und die Jagd auf die Tiere gelten sie als gefährdet. Sie können bis zu 22 Jahre alt werden.

Puma

Der Puma ist die zweitgrößte Wildkatze in Belize. Sie passt sich gut den Lebensumstände an ist aber aufgrund von Entwaldung durch den Menschen gefährdet. Zu ihren Beutetieren gehören mittlere und große Tiere wie z.B. Hirsche oder Agutis. In freier Wildbahn können sie bis zu 12 Jahre alt werden.

Jaguar

Der Jaguar ist die größte und mächtigste Katze in Belize und vor allem gibt es hier noch eine gesunde Jaguarpopulation obwohl er durch Jagd und dem immer kleiner werdenden Lebensraum (durch den Menschen) heute nur noch selten zu sehen ist. Erwachsene Tiere sind Einzelgänger und treffen sich nur noch zur Paarung.

Jaguare jagen häuptsächlich am Boden und nachts. Sie fressen unter anderem Mäuse, Frösche, am Boden lebende Säugetiere, Fische, Vögel oder Tapire obwohl allgemein auf dem amerikanischen Kontinent ca. 87 Arten als Beute für den Jaguar gelten. Zu den beliebtesten zählen in Belize allerdings Gürteltiere und Waschbären.

Jaguare besitzen die stärksten Kiefer aller Großkatzen. In Belize ist es verboten Jaguare zu jagen.

Jaguar im Belize Zoo

Weitere Tiere

Natürlich haben wir noch ganz viele andere Tiere im Zoo sehen können! Uns hat der Besuch so richtig gut gefallen. Hier gibt es einheimische Tiere und es wird richtig viel für diese getan und aufgeklärt. Ausserdem war das gesamte Gelände sehr natürlich und schön eingerichtet. Wir haben sogar freilebende Schlangen gesehen die sich in die Bäume geschlängelt haben.

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